Geschütztes Marktsegment

Voraussetzungen:
Berechtigt sind Personen,

  • die sich auf dem Wohnungsmarkt (bei drohender Wohnungslosigkeit) nicht ohne fremde Hilfe mit Wohnraum versorgen können;
  • denen eine Wohnung mit sozialhilferechtlichen Möglichkeiten nicht erhalten bleiben konnte;
  • die aus ambulanten, stationären oder betreuten Einrichtungen oder aus der Haft entlassen werden und denen deshalb Wohnungslosigkeit droht
    oder
  • die durch das Land Berlin in Notunterkünfte eingewiesen wurden, beziehungsweise einen Unterbringungsanspruch haben und länger als ein Jahr in Berlin leben.

Meine derzeitigen Informationen sind nur, dass Wartelisten sowohl bei der Scheinvergabe, als auch bei den Wohnungsangeboten existieren, das mag von Bezirk zu Bezirk verschieden sein und kommt auch auf die eigenen Ansprüche an. Man kann davon ausgehen, dass nur Wohnungen mit § 22 SGB II Mietkostenhöhe vermittelt werden – das ist vertraglich festgelegt worden, und dass diese Wohnungen rar geworden sind, außer in Großsiedlungen, aber auch hier vermehrt im noch unsanierten Bestand. Die zuletzt veröffentlichte Statistik für 2010 weist immerhin 1062 vermittelte Wohnungen aus bei einer vereinbahrten Erfüllungsquote von 1376. Für 2011 ist indes noch nichts veröffentlicht worden.

Du wendest Dich an das Bezirksamt in dem Bezirk wo Du ( zuletzt ) gemeldet bist ( warst ), hier Bereich Sozialwesen/ Wohnhilfe ( nicht Wohnungsamt ). Hier eine Liste.

Dort arbeiten SozialarbeiterInnen.

Die Zentrale Koordinierungsstelle ZEKO die dem Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin erfasst die gemeldeten Wohnungen und prüft ihren Zustand und meldet sie den Bezirksämtern weiter. Du kannst Dich – angeblich – auch hier über den Wohnungsbestand und die Zugangsvorraussetzungen informieren. Die Telefonnummern sind: 9 0 2 2 9 – 3 2 0 1 und 9 0 2 2 9 – 3 2 0 2

Den Flyer der ZEKO findest Du hier
Das Amt findest Du hier: Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin
Turmstraße 21, Haus A, 10559 Berlin
E-Mail: poststelle@lageso.berlin.de

Frage bei der Beratung nach der ZEKO, denn meine Erfahrung und Kenntnis ist, das man einen Schein erhält und mit diesem zu den Wohnungsbaugesellschaften geschickt wird. Was widersinnig ist, wenn Wohnungen dem Amt gemeldet werden. Vielleicht ersparst Du Dir durch die Nachfrage einen Weg und man möchte sich jeden einzelnen ersparen, was diese Dinge bertrifft.

 

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